Letzte Veranstaltungen

Veranstaltungen mit Schwerpunkt Jugend sind im entsprechenden Bereich zu finden.
Aus kinderschutzrechtlichen Gründen kann der Bereich Jugend nur nach Freigabe betreten werden. Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall per Mail an uns.

Vogelstimmenwanderung 2019

Für Sonntag, den 28.04.2019 hatten wir zur Vogelstimmenwanderung eingeladen. Bei trübem Wetter hatten sich 30 Interessierte auf dem Netto-Parkplatz eingefunden.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Alexander Zech, übernahm Hans-Otto Thorn, in gewohnter Weise, die fachkundige Führung.
Freundlicherweise hatte unser Mitglied, Matthias Diehl, zwei unterschiedliche Ferngläser der Marke Zeiss-Victory, leihweise besorgt, die wir zur Bestimmung der Arten ausprobieren durften. Die Teilnehmer waren begeistert von der Präzision der Optik. Danke für die Möglichkeit, diese Ferngläser testen zu dürfen.

Ausgestattet mit den eigenen und den zwei Leih-Ferngläsern wanderten wir entlang der alten Landstraße, vorbei am Firmengelände von Radeberger, zur Ausgleichsfläche an der Lahn.
Schon nach den ersten hundert Metern hatten wir die ersten Vogelstimmen gehört und unter Anleitung bestimmt. Zu den bestimmten Arten gehörten ein Turmfalke, Ringeltauben, eine Graugans, etliche Stare und zwei Nilgänse.
Auf dem weiteren Weg verdeutlichte Hans-Otto Thorn uns die stimmlichen Unterschiede zwischen Dorn-, Garten-, Mönchs- und Klappergrasmücke, die alle rund um Biskirchen zu hören, aber selten zu sehen, sind. 
Im Bereich des Firmengeländes von Radeberger und der Lahn konnten wir vermehrt Nachtigallen hören, sowie Wachholderdrosseln, Rauch- und Mehlschwalben beobachten.
Außergewöhnlich war die Sichtung eines Schwarzmilans in den Lahnwiesen.

Zurück im Vereinsraum, stärkten wir uns, um dann bei einem Vogelstimmen-Quiz das Erlernte noch einmal zu testen. Insgesamt 15 Vogelstimmen wurden durch Hans-Otto Thorn abgespielt und von den Teilnehmern, mehr oder weniger zielsicher, bestimmt.

Die Wanderung hinterließ bei dem Einen oder Anderen einen bleibenden Eindruck, mit dem Ziel, künftig selbst Vogelstimmen bestimmen zu können.
Zur nächsten Vogelstimmenwanderung haben wir dann vielleicht viele Experten vor Ort.

Winterwanderung 2019

Am Sonntag, den 17.02.2019, versammelten wir uns bei minus 2 Grad Celsius an der Bushaltestelle bei der Feuerwehr in Biskirchen, um unsere diesjährige Winterwanderung durchzuführen.
Insgesamt hatten sich 40 Interessierte zum Laufen und Essen angemeldet. Ziel der Winterwanderung war diesmal die Pizzeria Da Fulvio in Burgsolms.

Wir starteten um 09:10 Uhr unsere Wanderung und gingen vorbei an der Grundschule Biskirchen nach Stockhausen. Von dort aus liefen wir, bei immer noch frostigen Temperaturen, über den Radweg R7 bis zum Lahnbahnhof. Am Lahnbahnhof erwartete uns Manfred Fischer, der als Marketender, die nötige Verpflegung im Auto hatte, um die nächsten zwei Stunden zu überstehen. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Angefangen über warme Getränke, Muffins, Wurst, Brot, Käsewürfel und kühle Getränke war alles ausreichend vorhanden.

Nachdem wir das Essen und die Getränke in der Sonne genossen hatten, ging es um 11 Uhr weiter über Schooleck nach Burgsolms. Kurz vor dem Ziel wurde, in den Lahnwiesen, noch das obligatorische Gruppenfoto geschossen. Hierbei diente das Handy als Fernauslöser. Unglaublich, was die Technik heutzutage alles kann.
Dann ging es weiter zur Pizzeria Da Fulvio, wo wir bereits erwartet wurden. Die Sitzplätze und das Essen waren bereits vorbestellt, so dass es hier keine Komplikationen gab. So verbrachten wir einen schönen Mittag bei gutem Essen in geselliger Runde.

Gegen 15 Uhr machten wir uns, auf unterschiedliche Weise, bei frühlingshaften Temperaturen,  auf die Heimreise/ den Heimweg.
Der harte Kern der verbliebenen Wanderer, kehrte nach ca. 20 Kilometern, mit einem Einkehrschwung in die Grüne Au ein, um den Flüssigkeitsverlust aufzufüllen und den Tag ausklingen zu lassen.
Ein schöner Tag, mit vielen Eindrücken und Gesprächen, endete dieses Jahr ohne Zwischenfälle. 

 Jahreshauptversammlung 2019

 

Der Natur- und Vogelschutzverein blickt auf einige gelungene Projekte und Veranstaltungen zurück. Insgesamt fanden 14 eigene Veranstaltungen im Jahr 2018 statt
Vorsitzender Alexander Zech  berichtete von den traditionellen Veranstaltungen, zu denen u.a. die Winter-, Vogelstimmen-,  Kräuter- und Schmetterlingswanderung, sowie das Sommernachts-Weinfest gehörten. Darüber hinaus wurden, in einem Projekt, 1,3 Hektar Blühflächen bearbeitet und mit regionalem Saatgut, zur Sicherung von Biotopen für Schmetterlinge, Wildbienen und Heuschrecken, eingesät. Dieses Projekt wurde im Rahmen der Aktion „Biskirchen blüht“ durch verschiedene andere Aktionen begleitet. Hierzu gehörte ein Sonnenblumenwettbewerb mit dem Kindergarten und die Ausgabe von Samentütchen „Bienenweide“, durch die Brunnen-Apotheke Biskirchen, an interessierte Mitbürger.
Ein weiteres Projekt bestand in der Errichtung eines zweiten Storchenmastes für den Weißstorch in der Gemarkung Hundsbach. Das Projekt wurde im Frühjahr 2017 zusammen mit dem befreundeten Vogelschutzverein Stockhausen gestartet und konnte im November 2018, mit einer offiziellen Einweihung, erfolgreich abgeschlossen werden.
Für all diese unterschiedlichen Aufgaben sind immer wieder ehrenamtlich tätige Mitglieder erforderlich. Einer dieser uneigennützigen Helfer ist Lothar Noleppa. Er wurde, durch den Natur- und Vogelschutzverein und die Burschenschaft Frohsinn, für seine unermüdlichen Pflegearbeiten rund um den Dorfplatz und das Haus des Gastes mit einem Präsentkorb belohnt.
Im  Vordergrund all dieser Aktivitäten des Natur- und Vogelschutzvereins stand jedoch immer die Einbeziehung der Jugendlichen. Hiervon konnte der Jugendleiter, Peter Thorn, berichten. Speziell für die interessierten Jugendlichen, der KiTa Rabennest der Grundschule und der Betreuenden Grundschule in Biskirchen, gab es besondere Veranstaltungen. Hierzu zählten u.a., Sauberhaftes Hessen, die Honigernte beim Imker, eine Sommerexkursion, die Herstellung von Apfelsaft, „Zechs-Naturerlebnistage“ und die Herstellung von Eichhörnchen-Futterboxen.
Der Schriftführer, Udo Nachbar, berichtete zu den Vorbereitungen einer Tagesfahrt am 21.09.2019 in die Hungener Käsescheune. Einzelheiten werden in den Leuner Nachrichten veröffentlicht.
In seinem ausführlichen Kassenbericht konnte der Kassierer, Christian Fischer, ein ausgeglichenes Finanzergebnis, trotz vieler Projekte und Aktionen, verzeichnen. Erstmals gehörte auch der Bericht zur Belegung der Hütte auf dem Hain zu seinen Ausführungen.
Als Ziele für das Jahr 2019 wurden die weitere Forcierung der Jugendarbeit, der gezielte Artenschutz, sowie die Ausrichtung eines Tag der offenen Tür zum 40jährigen Bestehen definiert.
Bei den Vorstandsergänzungswahlen wurde der neu zu wählende Vorstand in seinen jeweiligen Ämtern bestätigt. 
Für 25jährige Mitgliedschaft wurden die Vereinsmitglieder Jonas Wolf und Uwe Kittelmann, mit einem Präsent, geehrt.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurde eine Bildpräsentation aller Aktivitäten des Jahres 2018 gezeigt.

Sommernachtsweinfest auf dem Hain in Biskirchen 

Leun-Biskirchen. amb. Die Sängervereinigung Borussia Sängergruß Biskirchen und der Natur- und Vogelschutzverein Biskirchen hatten zum „Sommernachts-Weinfest“ auf den Hain in Biskirchen eingeladen. Zu Beginn begrüßte die Vorsitzende der Sängervereinigung Borussia Sängergruß Angela Zutt die Anwesenden im Namen beider Vereine. Anschließend hielt Pfarrerin Cornelia Heynen-Rust einen eindrucksvollen  Freiluftgottesdienst, umrahmt vom Gesang der Borussia Sängergruß mit den Liedern „Oh Happy Day“ und „I love the Lord, he heard my cry“ und „Blessing of Aaron“ dirigiert von Dieter Kerz, der auch die Orgel spielte. In ihrer Predigt ging Pfarrerin Cornelia Heynen-Rust auf das Thema „Hitze“ ein. Sie machte deutlich, dass „die Güte des Herrn soweit reicht wie der Himmel ist. Die Stimme der Liebe Gottes ist auch zu hören, wenn es im Leben einmal hitzig zugeht und Abkühlung von Nöten ist. Das Vertrauen zu Gott ist Halt in heißen Tagen. Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Kuchen in der wunderbaren Atmosphäre unter den Bäumen des Hains. Pünktlich um m 17.30 Uhr wurde das erste Fass des selbstgebrauten „Craft-Bieres“ angezapft. Alexander Zech erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte  des selbstgebrauten Bieres und nach zwei Hammerschlägen durch Bürgermeister Björn Hartmann konnte dieser „O-zapft is ..“ sagen und die ersten 30 Liter verzapfen, die er spendierte. Um 18.30 Uhr startete als Höhepunkt des Tages dann die Sängervereinigung mit einem „Best of Musicals, Movies & More“. Sie präsentierten aus dem im letzten Jahr erfolgreich aufgeführten Konzert die Highlights, wie ein „Udo Jürgens Medley“, „Fields of Gold“, „How deep is your love“, „Skyfall“. Die Frauen der Sängervereinigung brachten dann noch „Sister Act“ zu Gehör. In der Pause ehrte der Vorsitzende des Natur- und Vogelschutzvereins, Alexander Zech die Sonnenblumenkinder. Bei einer Aktion in der Kindertagesstätte Rabennest hatte der Verein mit den Kindern Sonnenblumen gesät. Die Pflanzen wurden von den Kindern gehegt und gepflegt. Die größten Sonnenblumen wurden prämiert. Hierbei belegte Lukas Hahn mit 175 cm die 3. Platz und bekam eine Eintrittskarte für den Tierpark Weilburg, Mia Sophie Fischer mit 193 cm den 2. Platz und bekam einen Kinogutschein fürs Weilburger Kino, und Annabell Weidlein mit 209 cm den 1. Platz und bekam einen Eintrittsgutschein für die Lochmühle. Gemeinsam sang der Chor nach der Pause  „Lullaby of Broadway“, und „Thank you for the Music“ Mit langanhaltendem Beifall dankten die Anwesenden dem musikalischen Hochgenuss. Das beleuchtete Blätterdach des Hains bildete die perfekte Kulisse für das Weinfest, das sich mit  musikalischer Untermalung von DJ Johannes bis tief in die Nacht hineinzog. Die Veranstalter, Sängervereinigung Borussia Sängergruß Biskirchen mit der Vorsitzenden Angela Zutt und der Natur- und Vogelschutzverein Biskirchen mit dem Vorsitzenden Alexander Zech, freuten sich, dass bei herrlichem Wetter über 350 Personen mitfeierten. Der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die dazu beitrugen, dass es ein vergnüglicher Tag und Abend wurde. Für das leibliche Wohl war bei freiem Eintritt bestens gesorgt. 


 A star is born (Brauen von Craftbier)

 Im Februar 2018 wurde die Idee geboren einmal selbst Bier zu brauen.Die Idee entstand bei einer Winterwanderung nach Braunfels, mit anschließendem Essen in der Obermühle.Für das „Braulabor“ waren mindestens acht Personen erforderlich, welche ganztägig an dem Seminar teilnahmen. Diese acht Personen hatten sich eigentlich schon bei der Winterwanderung gefunden.Jetzt wurde ein Termin fixiert, der es ermöglichte das selbst gebraute Bier auch Anderen anzubieten.Das Sommerfest auf dem Hain wurde hier schnell als Zieltermin festgelegt.Das Vorgespräch zum „Braulabor“ fand am 09. Mai 2018 im Biergarten der Obermühle statt. An diesem Abend war unser Braumeister, Achim Franzen, anwesend, der mit uns die zu brauende Biersorte festlegte.Wir entschieden uns für ein bernsteinfarbenes Festbier mit einem malzigen Geschmack.Am Samstag, den 12. Mai 2018 war es endlich soweit. Voller Tatendrang wurden die acht Braugesellen morgens von Michaels Mietwagenservice nach Braunfels gefahren.Jetzt hatten wir acht Stunden Zeit um unser eigenes Bier zu brauen.Zum Start erhielten wir von Achim Franzen eine grundlegende und ausführliche Information zu den Inhaltsstoffen unseres Bieres. Dann ging es ans Werk. Achim teilte die anwesenden Braugesellen für bestimmte Aufgaben ein.Wir starteten mit wiegen, schroten und einweichen des Gerstenmalzes. Für unser Festbier hatten wir fünf verschiedene Sorten Gerstenmalz ausgewählt. Das geschrotete Gerstenmalz wurde eingeweicht und mit 250 Liter Wasser in den Maischebottich gegeben und erhitzt, damit aus der Stärke Zucker entsteht.Nach einer festgelegten Zeit kam die Maische in den Läuterbottich. Dort wurde, unter erneuter Zugabe von 245 Liter Wasser, der Malztreber vom Wasser getrennt. Die Maische wurde dann in die Würzepfanne überführt. Der Treber wurde vorher abgeschöpft und an die Braugesellen verteilt. Hieraus sollte selbst hergestelltes Treberbrot gebacken werden.In der Würzepfanne wurde die Flüssigkeit auf 104 Grad Celsius erhitzt. Dann erst erfolgte die Zugabe von drei Sorten Hopfen, durch unsere Hopfenkönigin, Birgit Kuhlmann. Bei der Zugabe galt es den Siedeeffekt zu beachten, damit die Flüssigkeit nicht überschäumt.Nach einer relativ kurzen Wirkzeit wurde die Stammwürze und der voraussichtliche Alkoholgehalt unseres Festbieres ermittelt. Die Stammwürze betrug 13,9% und der Alkoholgehalt sollte dann bei 5,6% liegen.Nach einer erneuten Klärung wurde die Maische in den Gärtank überführt und mit Hefekulturen versehen. Das war unser letzter Arbeitsschritt für diesen Tag.Die anschließende Gärung wurde durch unseren Braumeister begleitet und überwacht. Der Stand der Dinge wurde laufend über unsere WhatsApp-gruppe dokumentiert.Abends um 18 Uhr  hatten wir uns dann endlich für den Namen unseres Festbieres entschieden. Es sollte „NuVi-Star“ heißen.„NuVi“ steht hier für die Anlehnung an den Vereinsnamen und „Star“, weil es sich hierbei um den Vogel des Jahres 2018 handelt.Jetzt waren wir alle auf die Abfüllung und Verkostung der 500 Liter selbst gebrauten Festbieres gespannt.Die Verkostung fand im Anschluss an die Schmetterlingswanderung im Vereinsraum statt. Alle Braugesellen waren anwesend. Es war ein heißer Tag, der seinen Abschluss im kühlen Vereinsraum mit einem gelungenen, bernsteinfarbenen Festbier fand. Das 10 Liter-Fässchen wurde an diesem Tag geleert und alle waren begeistert, was sie da selbst hergestellt hatten.Die eigentliche Abfüllung auf die notwendigen kleinen Gebinde (Party-Fässchen und Flaschen) fand dann am 11. August statt. Wer dachte, das wäre schnell erledigt, der hatte sich getäuscht. Drei Braugesellen und unser Braumeister hatten sich eingefunden. Wir holten die 100 neuen Flaschen und versahen sie mit den vorbereiteten Bügeln. Danach begann der eigentliche, schrittweise händisch durchgeführte, Abfüllvorgang. Pro Flasche brauchten wir ca. 30 Sekunden. Die gleiche Vorgehensweise wiederholte sich danach für die Partyfässchen. Nach vier Stunden hatten wir es geschafft.Nachdem am nächsten Tag die Flaschen getrocknet waren, konnten jetzt die Etiketten aufgeklebt werden.Jetzt stand dem Verkauf unseres Festbieres nichts mehr im Weg.Das extra angefertigte Popup-Banner war eingetroffen und sollte zum Fest als Werbung mit aufgestellt werden. Zusätzlich war der Bürgermeister der Stadt Leun eingeladen, den Festbieranstich vorzunehmen.Alle Braugesellen waren gespannt auf die Resonanz zu unserem eigenen Bierauf dem Sommerfest auf dem Hain.


1  

Auf der Suche nach Schmetterlingen und Heuschrecken

Am Sonntag, den 29.07., trafen wir uns gemeinsam am Born, um auf die Suche nach heimischen Schmetterlingen und Heuschrecken zu gehen.

Mit Fotoapparat, Fangnetz und Lupenbechern  bewaffnet, machten sich 15 Interessierte auf den Weg. Die erste Anlaufstelle war das Gewerbegebiet in der Hollergewann.Schnell stellten wir fest, dass an diesem heißen Sommertag (30 Grad Celsius) weniger Schmetterlinge zu sehen waren als gedacht. Die Vegetatio, bzw. die Vielfältigkeit an blühenden Pflanzen, war aufgrund der über 70 Tage andauernden hohen Temperatur größer 25 Grad Celsius, auf ein Mindestmaß gesunken.Wir schafften es immerhin elf verschiedene Schmetterlingsarten zu bestimmen.Hierzu gehörten neben Kaisermantel, Großes Ochsenauge, Großer und Kleiner Kohweißling, Kleines Wiesenvögelchen, Rotrandbär, Kleiner Fuchs, Landkärtchen und Taubenschwänzchen  auch zwei seltene Arten, wie der Kleine Feuerfalter  und der Kurzschwänzige Bläuling. Sie sind aber, laut der Gefährdungsabschätzung des Landes Hessen, nicht als gefährdet einzustufen.Dafür wurden wir durch eine Vielzahl an Heuschrecken entschädigt. Auf der Ruderalfläche im Gewerbegebiet konnten wir sechs wärmeliebende Arten fangen und bestimmen. Hierzu gehörte der Nachtigall-Grashüpfer, Wiesen-Grashüpfer, Gemeiner Grashüpfer, Gewöhnliche Sichelschrecke und die Langflügelige Schwertschrecke. außerdem konnten wir ein junge Feldgrille fangen und bestimmen. Dies ist um so erstaunlicher, da diese Art ganz empfindlich auf Erschütterungen  reagiert und sofort in ihr Erdloch verschwindet.Interessant war hier auch das starke Auftreten der Wespenspinne. Wir fanden etliche Exemplare, welche ihr kunstvolles Netz in den Unterwuchs der Gräser gebaut hatte um unachtsame Heuschrecken zu fangen.Der weitere Weg führte uns, nach einer notwendigen Flüssigkeitsaufnahme, am Karlsprudel, in die Lahnwiesen. Das Überschwemmungsgebiet zeigte hier wieder eine ganz andere Artenvielfalt. Hier konnten wir fünf weitere Arten bestimmen. Dies waren die imposante Sumpfschrecke, Roesels Beißschrecke, Große Goldschrecke, Weißrandiger Grashüpfer und eine Säbel-Dornschrecke.Verschiedene Arten konnten wir vor Ort schon anhand des Gesangs definieren.Nach diesen zweistündigen Exkursion sahen wir uns gemeinsam die Bilder der fotografierten Tiere an, bestimmten diese und stärkten uns mit Getränken im Vereinsraum des NuV Biskirchen.Fazit: Aufgrund der sich ändernden Witterungsverhältnisse wird die künftige Insekten-/ Schmetterlingswanderung im nächsten Jahren bereits Ende Juni stattfinden.

Winterwanderung 2018

Nach etlichen Wochen regnerischen und trüben Wetters hatten wir jetzt, also am Sonntag,
dem 18. Februar, endlich Winter. Also, Zeit für unsere jährliche Winterwanderung.
Bei minus 7 Grad Celsius und Sonnenschein starteten wir ab Biskirchen zu unserer
Winterwanderung nach Braunfels. Insgesamt hatten sich 23 Mitglieder und Freunde
eingefunden, um gemeinsam die Wanderung anzutreten. Um 09:30 Uhr ging es los. Über
Stockhausen ging es entlang des Radweges nach Tiefenbach. Nach ca. 1 Stunde legten wir
eine erste kleine Rast ein, um uns aufzuwärmen und zu stärken. Manfred Fischer hatte mit
seiner Frau Karin alles vorbereitet und versorgte uns mit heißen und kalten Getränken, Wurst
und Brötchen.
Nach der Stärkung wanderten wir weiter durch den verschneiten Tiefenbacher und
Braunfelser Wald bis zum Golfplatz. Entlang der Landstraße wanderten wir bis zum
Brauhaus Obermühle. Hier kamen wir auch an der Mammuthöhle vorbei, wo in den 30er-
Jahren Knochenreste des Wollnashorns gefunden wurden. Es lebte ca. vor 10.000 bis 30.000
Jahren, auf Wiesen grasend, in unseren Breitengraden.
Nach ca. 3 Stunden Wanderung waren wir dann im Brauhaus Obermühle angekommen. Dort
gab es eine zünftige Stärkung mit selbstgebrautem Bier und deftigen Speisen. Angefangen
über Brauhaus-Burger, Rumpsteak vom heißen Stein und Wildragout, war für jeden
Geschmack etwas dabei.
Gegen 15:30 Uhr traten wir den Heimweg wieder an. Ein Großteil nutzte bereitgestellte
Fahrzeuge, während sieben „Unverzagte“ den Weg zu Fuß nach Hause antraten.
Pünktlich zum Sonnenuntergang trafen wir wieder in Biskirchen ein.
Fazit: Einen schöneren Tag für eine Winterwanderung hätten wir nicht haben können.

Jahreshauptversammlung 2018


1  

(Artikel: WNZ)

- zu älteren Veranstaltungen (Archiv) -